Ostdeutsche Meisterschaften im Ju-Jutsu in Gera

Am Samstag, den 21.03.2026 fand erstmalig in der Geschichte des Thüringer Ju-Jutsu-Verbandes eine Ostdeutsche Meisterschaft in Gera statt.

Über 220 Ju-Jutsukas, die besten ihre Landesverbände, aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kämpften in Gera nicht nur um Medaillen, sondern auch um die Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften vom 15.05. bis 17.05.2026 in Gelsenkirchen. Dafür sind dann nur die ersten 4 einer jeder Gewichtsklasse startberechtigt.

Besonders stolz waren die Teilnehmer des Geraer-Ju-Jutsu-Vereins, dass ihr Oberbürgermeister und Präsident des Stadtsportbundes Gera Herr Kurt Dannenberg sich die Zeit nahm, die Fighter des Turniers zu begrüßen und dann anschließend die ersten Kämpfe interessiert von der Tribüne aus ansah.

Es wurde in den Ju-Jutsu Disziplinen Fighting, Ne-Waza (BJJ) und Duo gekämpft, wofür die Panndorfhalle beste Voraussetzungen bot. Das Turnier wurde vom Geraer-Ju-Jutsu-Verein organisiert, vorbereitet und durchgeführt. Dafür bedarf es vieler Unterstützer. Ein besonderer Dank gilt neben dem Oberbürgermeister der Stadt Gera, natürlich der Stadtverwaltung Gera für die Verfügungstellung der Halle, den fleißigen, engagierten Hallenwarten und den Sponsoren Autohaus Honda Gera und der Fahrschule Tobermann, welche den LKW zum Transport der Matten aus verschiedenen Vereinen und der Polizei zur Verfügung stellte.

Für den Thüringer Ju-Jutsu-Verband waren unsere drei Wettkampfvereine Leinefelde, der EKC (Erfurt) und der Geraer-Ju-Jutsu-Verein mit 51 Sportlerinnen und Sportler im Fighting und im Ne Waza (BJJ) am Start. Mit Abstand erkämpften sich die Thüringer die meisten Medaillen und kamen mit 17x Gold, 29x Silber und 17x Bronze (insgesamt 63) auf den dritten Platz der Landeswertungen. Zum 2. Platz fehlte nur eine Goldene, Sachsen hatte 18x Gold und insgesamt 40 Medaillen. Von insgesamt 62 Silbermedaillen, welche an die 5 Landesverbände gingen, erkämpfte sich der TJJV 29. Das heißt nicht nur, dass unsere Sportlerinnen und Sportler zumindest bei Silbermedaillen ganz weit vorn waren, sondern auch, dass wir nach kurzer Zeit ganz vorn mit dabei sein können. Bester Landesverband war auch diesmal Sachsen-Anhalt, ebenfalls mit weniger Medaillen, aber eben mit 22x Gold. Neidlos schicken wir dann unseren Respekt dort hin, wobei uns bei der Durchführung insbesondere der KSG Zeitz wieder mit Technik und Personal unterstützte. Ohne den KSG hätten wir dieses Turnier wohl nicht durchführen können. Es ist ein gutes Gefühl nur 30 km von Gera entfernt, einen solchen starken Partner zu finden, zu welchen wir weiterhin freundlichen Kontakt halten wollen und werden. Nur mit einer freundlichen und konstruktiven Zusammenarbeit werden wir als ostdeutscher Verbund erfolgreich bleiben. Ein besonderer Dank gilt damit auch dem Vereinsvorsitzenden des KSG und Ehrenpräsident des DJJV Silvio Klawonn, welcher auch ein Grußwort zu unserer ODM an die Teilnehmer richtete.

Im Wegrechnen der Medaillen für Duo und der U21, wie Seniorenbereich wäre unser Verband schon ganz vorn, da der TJJV kein Duo bediente und bei U21 und älter nur 4 Sportler am Start hatte. Das stimmt weiterhin zuversichtlich für die Zukunft und zeigt unser mittlerweile vorhandenes Leistungsniveau im Nachwuchsbereich.

Am Ende konnten wir nicht nur mit Stolz auf eine perfekt organisierte und durchgeführte Meisterschaft zurückblicken, sondern zogen auch mit 17 Goldmedaillen ein überaus positives Fazit. Während unser Verband 2025 gerade mal 20 Sportlerinnen und Sportler (EKC und Gera) zur DSM nach Chemnitz entsenden konnte, qualifizierten sich nun in 2026 über 40 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer für die Deutsche Meisterschaft in Gelsenkirchen.